Katasterauskunft und Materialuntersuchung auseinanderhalten
Die Stadt Düsseldorf bietet eine Auskunft aus dem Kataster der Altablagerungen und Altstandorte an. Dafür muss das Grundstück eindeutig über Adresse, Flurstück oder Lageplan bezeichnet werden. Die Stadt weist zugleich darauf hin, dass eine erfasste Fläche nicht automatisch eine gefährliche Altlast ist.
Ortsbezug: Stadt Düsseldorf: Auskunft aus dem Kataster der Altablagerungen und Altstandorte
Eine solche Grundstücksinformation ordnet die Herkunft ein. Sie beschreibt jedoch nicht allein die Eigenschaften eines bereits ausgehobenen Haufwerks. Für die Entscheidung über die Siebung betrachten wir deshalb Untersuchungsunterlagen, Materialzustand und Zielverwendung getrennt. Aus der bloßen Ortsangabe leiten wir keine Belastung ab.
Welche Grundlage liegt für Ihren Boden vor?
| Thema | Ihre Angaben | Darauf kommt es an |
|---|---|---|
| Boden noch im Grundstück | Aushubbereich, Tiefe und vorhandene Baugrundunterlagen | Vor dem Vermischen klären, welche Schichten getrennt anfallen sollen. |
| Bereits gelagertes Haufwerk | Herkunft, Lagerort, geschätzte Menge und Übersichtsfotos | Unterschiedliche Anlieferungen oder Aushubabschnitte nachvollziehbar halten. |
| Untersuchungsbericht vorhanden | Probenbezug, Datum und beschriebenes Material | Prüfen, ob der Bericht dem zur Aufbereitung vorgesehenen Haufwerk zugeordnet werden kann. |
| Siebung gewünscht | Feuchte, sichtbare Steine oder Fremdbestandteile, gewünschtes Ergebnis | Technische Trennaufgabe definieren; Siebung ersetzt keine Eignungsbewertung. |
| Weiterer Einsatz vorgesehen | Benannter Verwendungsort und benötigte Eigenschaften | Die Anforderungen an das Ergebnis vor der Verarbeitung abstimmen. |
So bereiten Sie Ihr Projekt vor
Eine kurze Materialbeschreibung ist hilfreicher als die Bezeichnung „guter Boden“. Ist das Haufwerk bindig, feucht, steinig oder aus mehreren Bereichen zusammengeführt? Gibt es eine befestigte Arbeitsfläche und Platz für getrennte Fraktionen? Legen Sie Unterlagen möglichst mit ihrem Materialbezug vor; ein Bericht zu einem anderen Grundstücksbereich kann nicht ohne Prüfung übertragen werden. Unbekannte Angaben dürfen in der Anfrage offen bleiben. Daraus entsteht zunächst eine Liste der erforderlichen Klärungen und erst danach eine Ausführungsentscheidung.
Was wir mit Ihnen klären
- Bodenmaterial und seinen aktuellen Zustand aufnehmen
- Vorhandene Untersuchungsdaten einbeziehen
- Siebung, getrennte Lagerung und weitere Verwendung abstimmen
Auf dieser Grundlage besprechen wir den tatsächlichen Leistungsumfang und die Voraussetzungen für eine Ausführung. Benötigte Fachplanung, besondere Verfahren und Leistungen anderer Beteiligter werden ausdrücklich abgegrenzt.
Wissen zu dieser Leistung
Boden sieben: Welche Angaben helfen? – Feuchte, Bindigkeit, Untersuchungen und Verwendungsziel einordnen.
Häufige Fragen
Macht eine Siebung den Boden automatisch wiederverwendbar?
Nein. Siebung trennt Bestandteile nach technischen Merkmalen. Ob das Ergebnis am vorgesehenen Ort eingesetzt werden kann, hängt von den Materialeigenschaften, Untersuchungen und den Anforderungen des Verwendungsorts ab.
Kann ich auch ohne Bodengutachten anfragen?
Ja. Geben Sie an, welche Unterlagen fehlen und woher der Boden stammt. Wir besprechen die nächsten Informationen, die für die konkrete Aufbereitung benötigt werden.
Ihr Einsatzgebiet: Düsseldorf
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Düsseldorf in OpenStreetMap öffnenUmriss: Geobasis NRW, Stand 2026-06-29, vereinfacht. Amtliche Gemeindegeometrie. Interaktive Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende. Dargestellt ist das Einsatzgebiet der Leistung; es wird kein Unternehmensstandort markiert.
Weitere Einsatzorte für diese Leistung
Örtliche Angaben geprüft am 13. September 2026. Weitere Leistungen für Düsseldorf.